10. Februar 2021 / News

Stellenbesetzungs- und Berufungsverfahren bei der EZV

Seit einigen Monaten erreichen uns via Mitglieder und via E-Mails und seit neustem auch via Kummerbox Sorgen und Stellungnahmen zum Stellenbesetzungs- und Berufungsverfahren der Lokalebenen und der Stäbe.

«Von offenen, transparenten und fairen Wahlen kann hier nicht gesprochen werden. Diese intransparente Vorgehensweise löst Unmut und Unverständnis bei vielen Mitarbeitenden aus», fasst ein Mitglied den Unbehagen treffend zusammen. Garanto wurde gebeten, zu intervenieren.

Vorneweg Garanto wurde über das Vorgehen des Stellenbesetzungsprozesses informiert und hat ihn als fair eingeschätzt.

Garanto hat das Thema an der Aussprache vom 27. Januar zur Sprache gebracht und teilte das Unbehagen mit. Wir haben kritisiert, dass viel eher Personen mit einem GWK-hintergrund zum Zuge kämen und Personen mit einem Zoll-Hintergrund wenig Chancen hätten.

Die EZV stellte diese Einschätzung in Abrede: Die EZV erfasst «Herkunft Personenkategorien» nicht, da massgeblich einzig die Qualifikation der Stelleninhaber ist. (Vgl. Protokoll Aussprache vom 27.1.2021)


Berufungsverfahren

Auch darüber wurde Garanto informiert. Wir sind davon ausgegangen, dass nur in Ausnahmefällen davon Gebrauch gemacht wird.  Direktor Bock informiert am 29.10.2020 darüber, dass die offenen Stellen in den Stäben wenn immer möglich im Berufungsverfahren ausgeschrieben werden. Die EZV stellte sich in der Aussprache auf den Standpunkt: «Das Berufungs-oder Nominationsverfahren hat sich bereits in den vergangenen Reorganisationen bewährt. Der Prozess wird dadurch beschleunigt, d.h. das Verfahren bei der Besetzung von Stellen mit Leuten, die sich in der Vergangenheit in vergleichbaren Stellenprofilen bewährt haben oder sich aufdrängen, wird nicht künstlich verlängert und Unsicherheiten können dadurch vermieden werden.»

Garanto meint, die EZV muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dabei der Verdacht aufkommt, dass gewisse Stellen mit dem entsprechenden «Filz» unter der Hand vergeben werden. Garanto erwartet, dass der Stellenbesetzungsprozess fair und transparent abläuft und dem Grundsatz der Chancengleichheit nachgelebt wird.


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