Diesen Kompromiss akzeptieren wir nicht!

30.11.2018

Der Bundesrat hat entschieden, das Rentenalter für neueintretende Mitarbeitende und alle Angestellten der besonderen Personalkategorie unter 50 Jahren von 60 auf 65 Jahre erhöhen. Damit übergeht er die berechtigten Anliegen der Grenzwächterinnen und Grenzwächter und provoziert massive Probleme bei der Neurekrutierung.

Eine Erhöhung des Rentenalters ist für die betroffenen Mitarbeitenden ein schwerwiegender Eingriff in ihr berufliches und privates Leben. Unregelmässiges Arbeiten und Nachtschichten beeinträchtigen die Gesundheit, das ist wissenschaftlich längst nachgewiesen, weshalb ein tieferes Rentenalter für Grenzwächterinnen und Grenzwächter gerechtfertigt ist. Der Bundesrat macht nun eine Ankündigung vom Juni 2017 wahr und erhöht das Rentenalter für Angestellte unter 50 Jahren und Neueintretende.

Zentralpräsident Roland Liebi meint: «Die Gewerkschaft Garanto verschloss sich nicht einem Kompromiss. Wir hätten das Rentenalter 65 für unter 45-jährige oder weniger als 18 Dienstjahre akzeptieren können. Diesen Kompromiss hat der Bundesrat nun massiv verschlechtert.

Garanto fordert eine massive Anpassung der Laufbahnkonzepte für jene, welche nun bis 65 arbeiten müssen. Wir fordern Anpassungen bei der Arbeitszeit, Material und Dienstbetrieb. Die Betroffenen, welch das 50. Altersjahr überschritten haben sollen weniger Nachtdienste übernehmen. Die persönliche Ausrüstung muss leichter und gesundheitsverträglicher werden.

Garanto hat auf Facebook einen Protest lanciert, um unseren grossen Ärger zum Ausdruck zu bringen.

Zurück zur Übersicht

 



Keine Angst vor der Personalbeurteilung! - Merkblatt Garanto