Grossaufmarsch am Informationstag

01.03.2014

Am 29. Januar 2014 hat im „Kursaal“ in Bern eine ausserordentliche Informationsveranstaltung der EAV zu den Ergebnissen des Projekts „AlcoZoll“ stattgefunden. Die Mitarbeitenden der EAV waren im „Kursaal“ vollzählig anwesend.

 

Die Direktoren von EAV (Eidg. Alkoholverwaltung) und EZV sowie weitere hochkarätige Referenten informierten ausführlich über den aktuellen Projektstand und die weiteren Projektschritte.

 

Bundesrätliches „Arbeitsversprechen“

Die Anwesenheit von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf  hat diesen grossen, wichtigen Informationsanlass zusätzlich aufgewertet. In ihrem Referat zeigte die Magistratin Verständnis für die Sorgen und Ängste der betroffenen Mitarbeitenden. Um dieser Unsicherheit zu begegnen, erneuerte sie das „Arbeitsversprechen“, das der Bund abgegeben hat: Allen Mitarbeitenden werde eine Stelle angeboten, niemand werde entlassen. Sie ermunterte die Mitarbeitenden, das Projekt „AlcoZoll“ als Chance für die persönliche Entwicklung zu sehen.

 

Herausfordernde Integration

Aus Sicht von Garanto ist das Projekt soweit gut aufgegleist, obwohl es nun sechs Monate in Verzug ist. Demnächst werden die Stellen ausgeschrieben. Damit beginnt für die Mitarbeitenden die heisse Phase der Stellenbewerbungen: Werde ich eine gleichwertige Stelle bei gleichem Lohn erhalten? Werde ich die Erwartungen am neuen Arbeitsort erfüllen können und wie komme ich mit der neuen Unternehmenskultur zurecht? Die Projektverantwortlichen stehen angesichts der grossen Zahl in die EZV zu integrierender Stellen der EAV vor einer grossen Herausforderung.

 

Am Vortag der Informationsveranstaltung waren Garanto und der PVB vom EFD-Generalsekretariat vorinformiert worden. Dabei machte Garanto mit Verweis auf ihre Eingabe vom 18.11.2013 deutlich, eine Auslagerung der Sektion Alkohol oder gar der ganzen Abteilung Alkohol und Tabak nach Delémont komme aus personalpolitischer Sicht nicht in Frage, aber auch unter organisatorischen und ökonomischen Aspekten mache dies absolut keinen Sinn. Weiter forderte Garanto, dass die Umsetzung des Projekts sozialverträglich erfolgen müsse.

 

Gesetzesbereinigung

Das Parlament muss zunächst noch einige Differenzen in der Gesetzgebung bereinigen, unter anderem die sogenannte „Ausbeute-Besteuerung“. Die EAV- und die betroffenen EZV-Mitarbeitenden sowie die Personalverbände sollen von der Verwaltung auf dem Laufenden gehalten werden.

 

André Eicher, Zentralsekretär

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