Kein Referendum gegen das Publica-Gesetz

09.01.2007

MEDIENMITTEILUNG DER VERHANDLUNGSGEMEINSCHAFT BUNDESPERSONAL VGB
 
Kein Referendum gegen das Publica-Gesetz –
VGB verlangt Reallohnerhöhung und garantierten Kündigungsschutz
 
In ihrer Urabstimmung Anfang Januar haben sich die Mitglieder des Personalverbands des Bundes (PVB) gegen ein Referendum zum Publica-Gesetz entschieden. Diesem demokratischen Entscheid schliessen sich die zwei andern Verbände der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) garaNto und vpod an. Er bedeutet aber keineswegs, dass das Bundespersonal mit dem gesetzlich verfügten Sozialabbau bei der Pensionskasse des Bundes (Publica) einverstanden ist.
 
Statt einen aufwändigen Abstimmungskampf zu führen, werden die VGB-Verbände nun alle gewerkschaftlichen Mittel für die Mobilisierung des Bundespersonals einsetzen. Der Arbeitgeber Bund muss wieder zu einer konstruktiven Personalpolitik zurückfinden. Das heisst, die VGB fordert entschieden die längst fällige Reallohnerhöhung. Das vom Bundesrat geplante neue Lohnsystem wird nur akzeptiert, wenn die Lohnsumme erhöht wird und keine Umverteilung von unten nach oben stattfindet. Entschieden verlangt die Verhandlungsgemeinschaft die Beibehaltung des geltenden Kündigungsschutzes. Bundesrat Merz muss sein Abbau-Vorhaben abbrechen.
 
Die VGB-Verbände werden für die Rechte und Bedürfnisse der Bundesangestellten am Arbeitsplatz gezielt mobilisieren. Das Personal des Bundes will sich nicht länger der politischen Willkür der Sparhysterie aussetzen. Allzu lange ist nur die Faust im Sack gemacht worden.
 
 
Auskunft:
Giordano Schera, garaNto, Tel. 079 322 16 04

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