Luxuswunsch oder Markstein für die Zukunft?

22.08.2014

Die „Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben“ wird immer mehr zum Thema. Garanto hat mit der gleichnamigen Broschüre letztes Jahr zwar nicht Neuland betreten, aber doch anerkannte Vorarbeit geleistet und diese neue Türe aufgestossen.

Der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienarbeit widmet sich auch der dritte Newsletter der VGB (Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal). Aus gutem Grund, denn eine Balance zwischen Berufs- und Familienarbeit zu finden, ist essenziell für die Gesundheit der Angestellten und deshalb für jeden zeitgemässen, konkurrenzfähigen Betrieb.

Workaholics out

Neue Umfragen und Studien über gut ausgebildete angehende Berufsleute – auch hochqualifizierte – aller Branchen und beider Geschlechter machen klar: Künftige Arbeitnehmende sowie Leistungsträger in Wirtschaft und Gesellschaft sind keine sturen Arbeitstiere mehr, aber auch keine arbeitsscheuen Penner. Für sie stehen sinnvolle Tätigkeiten in Beruf und Freizeit sowie ein dynamisches Gleichgewicht zwischen bezahlter Berufs- und unbezahlter Familien- und Freiwilligenarbeit sowie Zeit für ihre Hobbies und Leidenschaften zuoberst – und das weltweit.

Schon sehr bald werden Arbeitgeber überall mit den hohen Ansprüchen dieser neu antretenden und bestimmt auftretenden Generation konfrontiert sein. Wollen Arbeitgeber auf dem immer schneller drehenden Arbeitsmarkt mithalten, müssen sie sich den neuen Gegebenheiten jetzt stellen. Nur so werden sie sich ihre Angestellten weiterhin aufgrund der erforderlichen Fähigkeiten und gewünschter Kompetenzen aussuchen können.

Mehr Teilzeit

Noch ist Teilzeitarbeit nicht in allen Organisationseinheiten selbstverständlich, auch nicht in der EZV. Mit ihrem Merkblatt „Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben“(Work-Life-Balance) – s. www.garanto.ch, rechte Spalte – weisen Garanto und jetzt auch die VGB mit ihrem neuesten Newsletter auf die wachsende Bedeutung von Teilzeitarbeit hin und geben ihren Mitgliedern und interessierten Dritten gleich auch eine Orientierungshilfe in die Hand.

Arbeitszeit-Menüs: freie Wahl!

Im Gegensatz zu anderen Verwaltungseinheiten des Bundes stehen im Betriebsdienst der EZV zudem längst nicht überall alle Arbeitszeit-Menüs zur Auswahl. Das stösst den Betroffenen sauer auf. Garanto hat die EZV mehrmals aufgerufen, all ihren Angestellten die freie Wahl zu geben. Das verlangen auch zwei Garanto-Kongressanträge vom Juni 2014.

Das neue Regime der Arbeitszeit-Menüs ist nun seit rund einem Jahr in Kraft, und Garanto erwartet von der EZV, dass sie jetzt Bilanz zieht und der breit abgestützten Aufforderung nach freier Wahl der Arbeitszeit-Menüs für alle EZV-Angestellten im ganzen Land bald nachkommt. Garanto bleibt jedenfalls dran.

Oscar Zbinden, Informationsbeauftragter Garanto

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Keine Angst vor der Personalbeurteilung! - Merkblatt Garanto

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