Mindestlohn-Initiative: "Für den Schutz fairer Löhne"

01.03.2014

Mit dem Bundesratsentscheid vom Januar 2014, die Mindestlohn-Initiative am 18. Mai 2014 zur Abstimmung zu bringen, ist der Startschuss zur Kampagne für einen allgemeinen Mindestlohn in der Schweiz gefallen.

 

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB), seine Mitgliedsverbände und seine Partnerorganisationen werden sich in den kommenden Monaten mit voller Kraft dafür engagieren, dass die Schweiz das Problem der tiefen Löhne angeht. Denn obwohl die Schweiz eines der reichsten Länder der Welt ist, verdienen 330‘000 Menschen weniger als 22 Franken pro Stunde, also bei Vollzeit weniger als 4000 Franken pro Monat (x12). Das ist unwürdig und eine Schande für die Schweiz.

 

Zu viele Vollzeitangestellte arbeiten heute in unserem Land zu Tiefstlöhnen unter 4000 Franken –  rund ein Drittel davon mit abgeschlossener Berufslehre, etwa Verkäuferinnen, Bäcker oder Floristinnen. Mit solchen Löhnen kann man in der reichen Schweiz nicht leben. In vielen Branchen (Schuh- und Kleider-Detailhandel, Journalismus usw.) weigern sich die Arbeitgeber, Gesamtarbeitsverträge (GAV) abzuschliessen. In wachsenden Wirtschaftszweigen mit tiefsten Löhnen wie Callcenters, Kosmetikinstituten, Fitnesscenters, Kurierdiensten gibt es keine Arbeitgeberverbände, mit denen ein GAV abgeschlossen werden könnte.

 

In seiner Botschaft vom Januar 2013 musste der Bundesrat die zum Thema vorhandenen ökonomischen Studien zurechtbiegen, um seine Ablehnung des Volksbegehrens zu begründen. Mit Angstmacher-Behauptungen wie höherer Arbeitslosigkeit, Verlust der Konkurrenzfähigkeit unserer Wirtschaft, starrer Arbeitsmarkt usw. hofft er, die grosse Sympathie für die Mindestlohn-Initiative in der Bevölkerung zu drehen.

 

Mit einem Ja zur Mindestlohn-Initiative können wir Abhilfe schaffen und für mehr Gerechtigkeit sorgen. Ein Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde ist zudem der beste Schutz gegen Lohndumping.

 

SGB


Weitere Informationen: www.mindestlohn-initiative.ch


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