2016

Der neue Finanzminister von Sparen statt von Investieren

Der Bund hat eine Obligation von über 300 Mio. Fr. über eine Laufzeit bis 2029 für einen Zins von -0.227 Prozent emittiert. Offenbar lagen Gebote von über 450 Mio. Fr. vor. Der Bund behielt eine "Eigentranche" von 300 Mio. Fr.

Die Emission zeigt: Der Bund verdient Geld, wenn er Obligationen ausgibt.  Das ist nicht das erste Mal. Im laufenden Jahr hat er zuvor bereits für rund 700 Millionen Franken Geld für einen Negativzins aufgenommen. Der Markt für Bundesobligationen ist offenbar aufnahmefähig. Die Obligationen werden sogar zum Negativzins gekauft. Das gab es seit der Gründungs des Bundesstaates noch nie.

In so einem Marktumfeld ist es naheliegend, über Investitionen nachzudenken.Bereits Investitionsprojekte mit einem bescheidenen volkswirtschaftlichen Nutzen würden sich rechnen. Geschweige denn grosse Projekte, wie beispielsweise der konsequente Ausbau der familienergänzenden Kinderbetreuung. Oder Investitionen in die Aus- und Weiterbildung der Bevölkerung, die Infrastruktur usw. Damit sich solche Projekte lohnen, braucht es nicht einmal Negativzinsen, sondern bereits tiefe Zinsen eröffnen einen riesigen Investitionshorizont.

Doch das Finanzdepartement denkt offenbar vor allem politisch – in den Kategorien der neuen rechtsbürgerlichen Mehrheiten mit ihren ökonomischen Denkverboten. Es ist absurd, in einer Phase von Negativzinsen Sparpakete in ökonomischen (Bildung, Bahninfrastruktur) und politischen Schlüsseldossiers (IV, Prämienverbilligungen u.a.) durchzudrücken. Weitere Sparpakete sollen noch folgen. Man fragt sich, wer im Finanzdepartement noch rechnen kann - oder noch rechnen darf.

D.Lampart

2016 Beiträge

Die Sektion Bern-Innerschweiz sagt NEIN zur geplanten Zentralstatuten Reform !

An der Generalversammlung vom 18.02.2016 sagen die Stimmberechtigen in einer konsultativ Abstimmung mit 15 zu 7 Stimmen mit 11 Enthaltungen nein zur geplanten Reform der Zentralstatuten.

Sie folgen damit dem Antrag des Vorstands. Die grosse Anzahl der Enthaltungen spricht Bände. Denn zu undurchsichtig sind die Veränderungen die diese Reform mit sich bringt.

Somit vertritt die Sektion Bern-Innerschweiz, deren Delegierten in Thun am 9./10. Juni in Thun die Nein Parole der Sektion.

Der Vorstand.

Begründung: Sektion Bern-Innerschweiz findet diese Reform sehr wichtig, jedoch mit weitreichende Konsequenzen. Aus diesem Grund ist eine vertiefte Diskussion bei den Sektionen zwingend notwendig.

Anmerkung des Präsidenten(Bern-Innerschweiz)

Im Oktober 2015 wurden (nur) die Präsidenten befragt, über Version 1 Präsi Variante oder Version 2 DV Variante, zu befinden. Am Schluss sprachen sich die Sektion 6 zu 1 für die Variante 1 aus (Präsidenten Konferenz). Im Laufe der Zeit wurde aus diesem BESCHLUSS eine 180° Wendung, in dem der ZV nun die Variante 2 DV (Delegierten Versammlung) wünscht. Um dies zu ereichen wird nun jede Sektion wieder bearbeitet. Zudem wirbt der ZV nun für die Variante 2, dieser als einziger Vorschlag am Kongress !! Dies in der Kurzfassung.

Es ist schon erstaunlich und man sich die Frage gefallen lassen muss, für was es Präsidenten gibt ? wenn man Abstimmungen dann durch die Hintertür ignoriert. Auch wenn sich der ZV damals knapp dafür entschieden hat und zu einen späteren Zeitpunkt auf wundersame Weise fast alle sich für die Variante 2 (DV) bekennen, duftet schwer nach * sag ja - denn was kommt weiss keiner so recht *  Wissen tut man aber sicherlich zwei Sachen; 1. Es wird viel Geld gespart und 2. Man kann schneller reagieren bei wichtigen Geschäften. Zu diesen zwei Punkten möchte ich später Stellung nehmen wenn die Fakten für den Kongress aufliegen.

Der wichtigste Punkt * Kompetenzen an die Sektionen * kann oder will keiner Auskunft geben! und dieser ist aber mit den weitrechenden Befugnissen und Arbeiten, dringenst vertieft abzuklären / zu diskutieren.

Die Altersvorsorge im Jahr 2030 nach den Vorstellungen der Parteien

Wie sehen die Parteien die Altersvorsorge im Jahr 2030? Wie lange sollen wir in ihren Augen künftig arbeiten? Diese Fragen lassen sich nicht ohne weiteres beantworten. Denn ein Grossteil der Parteien hält sich bedeckt. Sie wollen die Festsetzung des Rentenalters über "automatische" Anpassungsmechanismen in die Hände von Vertretern von Versicherungen oder Statistikern der Verwaltung geben.

Die SGB-Grafiken zeigen trotzdem die Positionen der Parteien zur Altersvorsorge. Für alle Parteien, welche den zentralen Faktor unseres Rentensystems, das Rentenalter, nicht mehr durch das Parlament und das Volk bestimmen lassen wollen, hat der SGB dafür dessen Höhe im Jahr 2030 berechnet. Berücksichtigt wurden die von den Parteien geforderten Anpassungskriterien sowie offizielle Prognosen des Bundes. Die Auswertung zeigt: Die Parteien haben höchst unterschiedliche Vorstellungen, wie unsere Altersvorsorge aussehen soll. Quelle SGB


Keine Angst vor der Personalbeurteilung! - Merkblatt Garanto

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Greisenkorps GWK: Ausrüstung / Corps de vieillards: équipement / Corpo di anziani: equipaggiamento

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