PVB: Maria Bernasconi geht, Janine Wicki kommt

Nach sechs Jahren an der Spitze des Personalverbands des Bundes (PVB) und nach mehr als 30 Jahren des politischen Kampfes für mehr Gerechtigkeit und Gleichstellung tritt Maria Bernasconi, Generalsekretärin des PVB, per 31. Dezember 2017 in den vorzeitigen Ruhestand. Mit 62 Jahren möchte sie nach Genf zurückkehren, um sich ihrer Familie zu widmen und sich mehr Zeit für ihre Leidenschaften zu nehmen: Musik, Tennis und Kino.

Maria Bernasconi hat sich mit viel Herzblut für die Arbeitsbedingungen des Bundespersonals, seiner Institutionen und des ETH-Bereichs sowie für die Chancengleichheit und die Beibehaltung eines qualitativ hochstehenden Service public beim Bund eingesetzt. Ihr Kampfgeist und ihr grosses politisches Wissen haben den Verband geprägt. Als Nationalrätin konnte sie am Rednerpult im Parlament die Interessen der Angestellten vertreten und bei wichtigen politischen Akteuren intervenieren, sei dies im Bundesrat oder auch bei den Parlamentarierinnen und Parlamentariern der Finanzkommission.

Der Druck auf die Bundesangestellten hat in den vergangenen Jahren zugenommen; bei der bürgerlichen Mehrheit im Parlament dreht sich alles darum, auf dem Buckel des Personals zu sparen. Ein Trend, den Maria Bernasconi mit aller Entschlossenheit bekämpft hat. Seit Ende 2016 hat sie dieses Mandat an der Seite der neuen Präsidentin des PVB, der Nationalrätin Barbara Gysi, weiterverfolgt.

Als Nachfolgerin von Maria Bernasconi hat der PVB die Juristin Janine Wicki (41) als Generalsekretärin des PVB ernannt. Janine Wicki verfügt über fundierte Kenntnisse in Politik und Personalrecht und kennt den Bundesbetrieb bestens. Nach fünfjähriger Tätigkeit beim Personalverband Transfair ist sie seit 2016 freiberuflich tätig gewesen. Janine Wicki ist überdies Mitglied der Kassenkommission Publica und sitzt für die Grüne Freie Liste (GFL) im Stadtrat von Bern. Janine Wicki hat ihre Stelle am 1. Dezember 2017 angetreten.

PVB-WS


Auch Garanto dankt Maria Bernasconi für Ihren grossen Einsatz zugunsten des Personals, sowohl als Nationalrätin als auch als Generalsekretärin des PVB, und für die gute Zusammenarbeit – auch in der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB).
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