Rückgang gebremst

18.05.2012

SGB: 368‘752 Mitglieder bei Jahreswechsel

 

 

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) zählte zu Jahresende 2011 genau 368‘752 Mitglieder in 16 Verbänden. Gegenüber dem Vorjahr hat der SGB damit 3330 Mitglieder verloren. Das entspricht einem Rückgang von 0,89%. Dieser konnte aber merklich abgebremst werden (1,39 %im Vorjahr).

 

Zugelegt hat der SGB bei den Frauen. Er zählt neu 103‘175 Frauen (2010: 101 675). Das entspricht einer Zunahme von knapp 1,5%. Der Anteil der Frauen beträgt mittlerweile 28% (2010: 27,3%). Seit 20 Jahren legt der SGB bei den Frauen beständig zu. Seit damals hat sich die weibliche Mitgliedschaft beinahe verdoppelt. 

 

VPOD wächst weiter

Zuwachs verzeichnen fünf Gewerkschaften. Absolut wie prozentual am meisten zugenommen hat der VPOD, der sich seit vier Jahren konstant vorwärts entwickelt. Der VPOD hat sich innert Jahresfrist um 550 Mitglieder (+ 1,5%) verbessert und zählt zum ersten Mal mehr Frauen als Männer. Der deutlichste Zuwachs erfolgt im Gesundheitsbereich.

 

Unia bleibt stabil

Leicht zugelegt um 112 Mitglieder hat die Unia, die mehr als die Hälfte der SGB-Mitglieder umfasst (neu 193‘518 Mitglieder). Die Unia nahm insbesondere in den Dienstleistungsberufen zu, während in den gewerkschaftlich gut organisierten Bereichen Bau, Gewerbe und Industrie die Mitgliederzahl stabil blieb oder dort, wo die Beschäftigung rückläufig ist, leicht abnahm. Zugenommen haben auch die Verbände Kapers (Kabinenpersonal Luftfahrt), Avenir social (professionelle Sozialarbeit) und SBKV (Bühnenkünstler/-innen).

 

Fusionsverliererin

Mitglieder verloren haben neun Verbände. Absolut besonders ins Gewicht fällt der Rückgang bei Syndicom. Hier hat der von Fusionen her bekannte Prozess seine Wirkung gezeigt: übertrittsunwillige Mitglieder, administrative Bereinigung der Karteien, Eliminierung von Doppelmitgliedschaften auf der einen Seite sowie zu starke Konzentration auf das Fusionsgeschehen und damit mangelnde Präsenz auf dem Feld selbst führen bei gewerkschaftlichen Fusionen zuerst immer zu einem Mitgliederrückgang.

 

Neuzugänge

Neu aufgenommen hat der SGB im vergangenen Jahr die Schweizer Sektion der internationalen Schifffahrtsgewerkschaft Nautilus mit 680 Mitgliedern. Nautilus International ist der neunte Verband, der seit der Jahrtausendwende neu zum SGB gestossen ist. Sieht man von diesem Beitritt ab, dann haben die ein Jahr zuvor erfassten Verbände insgesamt 1,08% Mitglieder verloren. Auch bei dieser Betrachtung zeigt sich die Abbremsung des Rückgangs (2010: 1,39%).

 

SGB, Ewald Ackermann (März 2012)

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