Sozialpartnerschaft mit Ecken und Kanten

12.05.2009

Kommentar

Am 28. April 2009 hat garaNto die Entlassung eines Grenzwächters im Tessin in einer Medienmitteilung und einem Informations-Bulletin scharf kritisiert. Die Erfahrung zeigt, dass es manchmal notwendig ist, gerade auch in einer funktionierenden Sozialpartnerschaft, die gewerkschaftliche Position klar auf den Punkt zu bringen.

Es ist völlig normal, dass die Sozialpartner nicht immer gleicher Meinung sind - da machen garaNto und Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) keine Ausnahme. Das liegt einerseits in der Natur der Sache, anderseits in den unterschiedlichen Rollen der Akteure.

Unterschiedliche Meinungen in wichtigen personalpolitischen Fragen zwischen garaNto und der EZV dürften künftig leider eher noch zunehmen. Verantwortlich dafür sind in erster Linie Bundesrat und Parlament, da sie die Anstellungs- und Arbeitsbedingungen in den vergangenen Jahren systematisch verschlechtert und damit den Druck auf die Ämter erhöht haben.

garaNto baut darauf, dass die EZV - trotz schwierigem Umfeld - ein fairer Sozialpartner bleibt. Das hat sie in der Vergangenheit auch immer wieder bewiesen. Dazu zwei Beispiele: Die EZV hat den von Bundesrat und Parlament beschlossenen, einschneidenden Stellenabbau ohne Entlassungen umgesetzt. Und sie ist grundsätzlich zum sozialpartnerschaftlichen Dialog bereit. Das verdient unsere Anerkennung und unseren Respekt, trotz bestehender Differenzen.

André Eicher, Zentralsekretär garaNto

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