Unversicherte, einmalige Zulage von 1, 9 % im März 2006

13.12.2005

 

Lohngespräche vom 1. Dezember 2005

 

Unversicherte, einmalige Zulage von 1, 9 % im März 2006

 

Bundesrat Hans-Rudolf Merz hat sich für eine unversicherte, einmalige Zulage von 1,9% an das Bundespersonal entschieden. Für garaNto ein sehr unbefriedigendes Ergebnis. Das bedeutet, dass garaNto und die anderen VGB-Verbände alles daran setzen werden, für 2007 die vor Jahresfrist gemachte Zusage des gesamten angelaufenen Teuerungsausgleichs inklusive seine ordentliche Versicherung durchzusetzen. Dies gilt auch für die Teuerung auf den Renten, die wiederum nicht gewährt worden ist.

 

Giordano Schera

 

Seit 1.1.2005 sind die Löhne des Bundespersonals beim Maximum der entsprechenden Besoldungsklassen eingefroren. Seitdem operiert man mit einmaligen unversicherten Zulagen, die jeweils im März ausgeschüttet werden. Die seit 2004 angelaufene Teuerung ist 2007 im Beitragsprimat im versicherten Verdienst einzubauen. Dieses Vorgehen entspricht dem im August 2004 unter den Sozialpartnern (Bundespersonalverbände und Bundesrat) geschnürtem Lohn-Verhandlungspaket. Dieses war und ist an der Bedingung geknüpft, dass die Modalitäten beim Primatwechsel von PUBLICA nicht verschärft werden.

 

In der Zwischenzeit wissen wir,

  • dass der Bundesrat einen Primatwechsel bei PUBLICA anstrebt, für welches die versicherte Person mehr zu bezahlen hat, damit sie weniger als jetzt bekommt;
  • dass der Bundesrat das vorgenannte „Lohnpaket“ beim Parlament nicht hat durchsetzen können. Im Gegenteil, das Parlament hat in der Sommer-Session – dank dem Vorstoss eines ehemaligen Oberzolldirektors namens Hans Lauri (Ständerat, SVP Bern) – die Lohnsumme des Bundespersonals von 2006 – 2008 um jährliche 50 Millionen Franken gekürzt.

 

So musste die März-Zulage 2006 um 0,5 Prozent auf 1,9 Prozent gekürzt werden.

Somit hat der Bundesrat in zweierlei Hinsicht sein Wort gebrochen. Bei den Lohngesprächen blieben garaNto und die anderen VGB-Verbände zudem mit ihrem Vorstoss ungehört, wenigstens eine Sozialkomponente in der März-Zulage einzubauen in Form eines Sockelbeitrages, der dem Maximum der 11. Besoldungsklasse entsprochen hätte. Somit hätten die zurzeit 5100 Mitarbeitenden des Bundes, die in der 1. bis 11. Besoldungsklasse eingereiht sind, einen Betrag von Fr. 1430.- als Bruttomärz-Zulage erhalten. Man bedenke, läppische zusätzliche 4 Millionen hätte dieser soziale Vorschlag den Bund gekostet...

garaNto und die anderen VGB-Verbände werden deshalb alles daran setzen, dass für 2007 und im Zeitpunkt des Primatwechsels der gesamte aufgelaufene Teuerungsausgleich inkl. seine ordentliche Versicherung durchgesetzt werden. In einem entsprechenden Papier des Eidg. Personalamtes ist für 2008 ein Teuerungseckwert von 4,5 Prozent festgeschrieben. Unsere Forderungen gelten auch für die Teuerung auf den Renten, die wiederum nicht gewährt worden ist.

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