WOKA-Ferienwohnungen vor dem Aus

19.09.2018

Garanto ist sehr enttäuscht über den Entscheid des Bundesrates, die WOKA-Ferienwohnungen zu verkaufen. Besonders stossend dabei ist, dass der Erlös aus dem Verkauf in die Bundeskasse versickern soll. Immerhin konnten u.a. die «Finanziellen Leistungen» für die Gewährung von Darlehen gerettet werden, um grob verschuldete finanzielle Schwierigkeiten von Mitarbeitenden der Zollverwaltung zu lindern.

Die günstigen WOKA-Ferienwohnungen sind eine bedeutende Lohnnebenleistung der Zollverwaltung für Angestellte in tieferen Lohnklassen. Die Garanto-Vertreter in der WOKA-Kommission haben sich deshalb gegen die von Direktor Christian Bock angestossene Verordnungsänderung, welche am 1.1.2018 in Kraft getreten ist, gewehrt (vgl. Medienmitteilung). Vor der Verordnungsänderung war der Oberzolldirektor «von Amtes wegen» Präsident der WOKA-Kommission, nach der Änderung bestimmt er nun den Präsidenten dieser Kommission.

Garanto fordert:

  • die Verzögerung der Umsetzung. Die Bundeskasse ist nicht auf dieses Geld angewiesen. Somit können noch viele aktive und pensionierte Angestellte der EZV in den Genuss von bezahlbaren Ferien kommen.
  • Es soll geprüft werden, die WOKA-eigenen Wohnungen an eine Feriengenossenschaft zu veräussern. Es soll verhindert werden, dass die Wohnungen dem Meistbietenden verkauft werden.
  • ein Vorkaufsrecht für EZV-Angestellte. Beim Verkauf von WOKA-eigenen Wohnungen müssen EZV-Angestellte bevorzugt werden.
  • die Ferienwohnungen sollen bis ganz am Schluss vermietet werden. Sie dürfen nicht geräumt werden und lange leer stehen.

Die WOKA wird noch Thema in der laufenden Session sein. NR Barbara Gysi hat Fragen eingereicht, zu welchen BR Maurer am 24.9. Stellung beziehen wird.

Zurück zur Übersicht

 



Keine Angst vor der Personalbeurteilung! - Merkblatt Garanto