Der Gesamt-Bundesrat hat entschieden: Der Verkauf der Woka-Ferienwohnungen wird fortgesetzt
Der Gesamt-Bundesrat hat über das Schicksal der Woka-Ferienwohnungen entschieden: Er wird deren Verkauf fortsetzen. Wir wussten, dass es sehr schwer werden würde, den ursprünglich 2018 gefällten Entscheid des damaligen Bundesrats umzustossen, und trotzdem ist die Enttäuschung gross. Garanto hat alle Register gezogen, um das Unmögliche möglich zu machen, letztlich müssen wir den Entscheid zur Kenntnis nehmen.
Mit der im vergangenen November lancierten Petition hatte Garanto innert drei Monaten über 3000 Unterschriften gesammelt – weit mehr Unterschriften als gedacht – und sie Bundesrätin und EFD-Vorsteherin Keller-Sutter am 13. Februar dieses Jahres übergeben. Damit erreichte Garanto, dass die Bundesrätin den Verkauf vorläufig sistierte – ein Zeichen, das Garanto trotz des negativen Ausgangs würdigt.
Verkauf geht bereits im November los
Der Bundesrat hat in einem Schreiben seinen Entscheid gegenüber Garanto und den beiden involvierten Sozialpartnern PVB und Transfair begründet mit dem «Argument der Gleichbehandlung aller Bundesangestellten sowie den Umstand, dass heute aus personalpolitischer Sicht kein Bedarf mehr besteht für das Anbieten von Ferienwohnungen». Der Verkauf der Ferienwohnungen werde umgehend umgesetzt, teilte das EFD-Generalsekretariat mit; der Start erfolge voraussichtlich nächsten Monat. Wer den Kalender der Woka-Ferienwohnungen neulich aufgesucht hat, musste schmerzlich feststellen, dass die Wohnungen der ersten Verkaufstranche nicht mehr gebucht werden können.
Mit der Petition hatte Garanto zweifellos einen Nerv getroffen, um in letzter Minute zu versuchen, den Entscheid des Bundesrats rückgängig zu machen. Der Erhalt der Woka-Ferienwohnungen war ein grosses Anliegen vieler Mitglieder. Garanto hat für dieses Anliegen auch nach der Unterschriftensammlung nichts unversucht gelassen und sein Netzwerk bis in die Politik hinein mobilisiert, um den Bundesrat zum Umdenken zu bewegen.
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