Chance packen!

25.10.2014

Tiefgreifende Veränderungen in Unternehmen müssen initialisiert werden; bereichsübergreifende Fragestellungen etwa lösen sich nicht von alleine. Dieser Logik folgend hat die OZD einen Veränderungsprozess gestartet. Im Verlauf der Reorganisationsarbeiten wurden Aufgaben zusammengefasst, Synergien aufgezeigt und den neu zusammengesetzten Organisationseinheiten personelle Ressourcen zugeteilt. Am 11.09.2014 hat der Oberzolldirektor die Mitarbeitenden informiert, dass die neue Organisation steht.

 

Konzept muss sich in der Praxis bewähren

Ausgehend vom Ist-Zustand ist ein neuer Soll-Zustand geschaffen worden, welcher neue Strukturen und neue Prozesse umfasst. Was auf dem Papier plausibel erscheint, muss sich in der Praxis erst noch bewähren. Mit der Umsetzung beginnt somit die kritische Phase der Reorganisation, das ist auch in der Privatwirtschafft so. Scheitern Reorganisationen, dann scheitern sie in der Regel nicht am Konzept, sondern an der Umsetzung. Was kann und muss das oberste Kader also tun, damit die Reorganisation zum Erfolg wird?

 

Rolle des obersten Kaders

Das Kader muss belegen, dass die beschlossene Reorganisation richtig und umsetzbar ist und dass es gewillt ist, diese kompetent und umsichtig umzusetzen. Dazu zählt auch ein professioneller Umgang mit Fehlannahmen, die allenfalls während der Konzeptphase getroffen wurden. Offenheit und Transparent bei der Entscheidfindung und Kommunikation –  z.B. bei der Stellenbesetzung – sind weitere wichtige Merkmale für eine erfolgreiche Umsetzung.

 

Ängste der Mitarbeitenden ernstnehmen

Wenn Ängste und Unsicherheiten der Mitarbeitenden ernst genommen werden und darauf eingegangen wird, bestehen gute Chancen, die Reorganisation zu einem guten Ende zu führen. So befürchten viele Mitarbeitende ihre Qualifikationen seien nicht mehr gefragt, Informatiker und Akademiker hätten heute einen höheren Stellenwert. Damit verbunden befürchten sie Rückstufungen. Wieder andere befürchten, in der neuen Organisation gebe es für sie keinen Platz, das habe man ihnen bereits indirekt zu spüren gegeben. Diesen Ängsten können die Linienverantwortlichen nicht mit Worten allein begegnen, sondern nur mit Taten, die belegen, dass sie unbegründet sind.

 

Ich wünsche dem Kader wie auch den Mitarbeitenden der OZD bei der Umsetzung der Reorganisation gutes Gelingen.

 

André Eicher, Zentralsekretär

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Keine Angst vor der Personalbeurteilung! - Merkblatt Garanto


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