Die EZV ist marschbereit

14.12.2012

Leistungsauftrag 2013–2016

 

Am 22. November 2012 hat sich das gesamte Kader der EZV im Kultur- und Kongresszentrum in Thun versammelt. Grund: die Präsentation des neuen, gemeinsamen Leistungsauftrages 2013–2016 der EZV.

 

Im Fokus standen die neuen Produktegruppen, die Zusammenarbeit zwischen zivilem Zoll und GWK sowie die Verknüpfung von Aufgaben und Ressourcen.

 

Neue Produktegruppen

Die Aufgaben der EZV sind nach wie vor die gleichen, neu aber ist die Gliederung in vier Produktegruppen: Einnahmen, Wirtschaft, Sicherheit und Migration sowie Umwelt und Gesundheit. Neu ist auch die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen zivilem Zoll und GWK, um bestehende Synergien besser zu nutzen und die Wirkung zu erhöhen.

 

Zusammenarbeit Zoll–GWK

Die Botschaft des Oberzolldirektors an die anwesenden 540 Kaderangehörigen war klar und unmissverständlich: „Ziviler Zoll und GWK arbeiten beide in allen vier Produktgruppen!“ Das bedeutet, dass alle Mitarbeitenden umdenken müssen: Getrennte Leistungsaufträge waren gestern – ab 01.01.2013 gibt es nur noch einen gemeinsamen Auftrag. In ihren Präsentationen unterstrichen auch der Chef des GWK und der Direktor des III. Zollreises, stellvertretend für die übrigen Zollkreise, den Willen, die Zusammenarbeit zwischen GWK und zivilem Zoll zu intensivieren.

 

Verknüpfung von Aufgaben und Ressourcen

Mit der neuen Verknüpfung zwischen Aufgaben und Ressourcen wird ein Anliegen von garaNto erfüllt, wobei sich die Verknüpfung auf die Personalkosten beschränkt. Nun kann aufgezeigt werden, welche Kosten die verschiedenen Produktegruppen sowie die Bereiche Führung und Support verursachen. Dadurch entsteht mehr Transparenz. Stellenbegehren gegenüber Bundesrat und Parlament lassen sich so besser begründen.

 

Lob der Bundespräsidentin

Die Bedeutung des EZV-Informationsanlasses wurde durch die Präsenz von Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf unterstrichen. In ihrem Referat betonte die Magistratin die Vorzüge des neuen Leistungsauftrages und stellte diesen in den Kontext der übergeordneten Führungssysteme, das heisst des EFD und des Neuen Führungsmodells für die Bundesverwaltung. In ihrem Referat ging Eveline Widmer-Schlumpf auch auf die „hervorragenden Leistungen“ ein, die das Zoll- und Grenzwachtpersonal Tag für Tag erbringt: Bundesrat, Parlament und Wirtschaft schätzten die Verlässlichkeit der EZV und insbesondere des Personals. Sie forderte die Kaderangehörigen auf, diesen guten Ruf zu erhalten.

 

garaNto als Vorbild

Die EZV gibt sich einen neuen gemeinsamen Leistungsauftrag – endlich! Die Stossrichtung ist richtig und sachlich gerechtfertigt. Doch nur wenn sich beide Verwaltungsteile voll und ganz hinter die neue Strategie stellen, wird aus diesem Wagnis ein Erfolg. Kader und Mitarbeitende müssen den gemeinsamen Erfolg wirklich wollen. Das Wissen und Können beim zivilen Zoll und GWK kann noch besser genutzt werden, davon ist auch garaNto überzeugt, etwa durch intensiveren Informationsaustausch und mehr gemeinsame Aktionen.

Die EZV muss aber sich selbst und dem Personal durch umsichtige Koordination und Vorgabe realistischer Ziele die nötige Zeit einräumen. Das ist in jedem Fusionsprojekt so. garaNto hat dabei zehn Jahre Vorsprung und kann der EZV durchaus als Vorbild dienen, und da die Mehrheit der EZV-Angestellten zugleich Mitglieder von garaNto sind, sollte die Verschmelzung unterschiedlicher Kulturen auch in der EZV gelingen. Alles Gute!

 

David Leclerc, Zentralpräsident  / André Eicher, Zentralsekretär

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Greisenkorps GWK: Ausrüstung / Corps de vieillards: équipement / Corpo di anziani: equipaggiamento

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