Die Ruhe ist wieder vorbei

24.09.2009

Sechste Sitzung 2009 des ZV garaNto vom 27./28. August

 

Der Zentralvorstand (ZV) von garaNto hat sich am 27./28. August wieder wie üblich in Bern zusammengefunden. Nach der Ferienpause hat er seine statutarischen sowie aktuellen Geschäfte fast nahtlos wieder aufgenommen.

Neue ZV-Mitglieder

Zentralpräsident Rolf Uster hat dem ZV gleich zu Beginn die neue Kollegin und den neuen Kollegen präsentiert: Lorena Bertoldi, Sektion Ticino, ist Mitarbeiterin der Zollkreisdirektion Lugano, Sektion Betrieb. Sie schliesst nun die ab Neujahr entstandene Lücke der weiblichen Vertretung im ZV als Sekretärin. Mit Andreas Hägele, Zollfachmann bei der Dienstabteilung Koblenz (Zollstelle Schaffhausen) und Vizepräsident der Sektion Schaffhausen, hat nun ein Nachfolgekandidat für das Amt des Zentralkassiers (ab 1. Januar 2010) seine Arbeit im ZV aufgenommen. Beide neuen ZV-Mitglieder sind seit längerem in ihren Sektionsvorständen und teilweise auch national aktiv in Erscheinung getreten.

 

Hinschied Jean Fasola

Nach der frohen hatte Rolf Uster traurige Kunde: „Unser Tessiner Kollege Jean Fasola ist im Alter von 56 Jahren verstorben. Er hat mehrere gewerkschaftliche Ämter umsichtig, gewissenhaft und kompetent ausgeführt, und der ZV hat seine Arbeit und seine ruhige,  umgängliche Art sehr geschätzt. garaNto verliert einen wertvollen Kollegen. Der ZV kondoliert seiner Gattin und seinen Angehörigen von ganzem Herzen und wird Jean ein ehrendes Andenken bewahren."

Jean Fasola war von 2002 bis 2004 Mitglied der Geschäftsprüfungskommission (GPK) von garaNto und von Juli 2004 bis Juni 2006 GPK-Präsident. Zudem amtete er in einem der Vorgängerverbände von garaNto, dem Verband des Schweizerischen Zollpersonals (VSZP), u.a. lange Jahre als Sektionspräsident IV. Zollkreis. In einer spontanen Schweigeminute verneigte sich der ZV vor dem hingeschiedenen Kollegen.

 

Werbekampagne im Oktober

Die Werbeverantwortlichen haben den Ablauf der Werbekampagne vom Oktober vorgestellt. Für diese Werbekampagne via Sektionen stellen sich auch die ZV-Mitglieder und das Zentralsekretariat - soweit betrieblich möglich - den Sektionen vor Ort während einer jeweils zu vereinbarenden Zeit gerne zur Verfügung.

 

Einreihungsanträge

Der ZV hat sich erneut mit den hängigen Kongressanträgen um Höhereinreihungen (Dienstchef Zivildienst 21. LK und Zollrevisor 16. LK) befasst. Da diese Materie genauso heikel wie wichtig ist, hat der ZV eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche die Kriterien weiter analysieren wird, um der Oberzolldirektion hieb- und stichfeste Anträge stellen zu können. Um nichts zu überstürzen, will sich der ZV in Erwägung aller Argumente die nötige Zeit dazu nehmen. Die Antrag stellenden Sektionen erhalten die überarbeiteten Anträge zur Stellungnahme. Dazu Zentralpräsident Rolf Uster: „garaNto hat bei den Einreihungen immer eine klare Linie verfolgt. Eine Höhereinreihung einiger weniger mit teilweise fragwürdigen Bedingungen (wie jüngst Grenzwächter 14. LK) geht garaNto zu wenig weit und ist bloss ‚Pflästerlipolitik' Grosse Personalgruppen mit Monopolausbildung (z.B. Dienstchefs, Zollrevisoren, Grenzwächter) müssen auch in Zukunft nach einheitlichen und nachvollziehbaren Kriterien in die gleiche Lohnklasse eingereiht werden. Die Breite und die Tiefe des erforderlichen Fachwissens, des Aufgabengebiets und der Umfang der Führungsverantwortung sind für garaNto von zentraler Bedeutung. Jetzt muss sich auch beim Zivildienst etwas Positives bewegen".

 

Kaufkraft der Renten erhalten!

Zentralsekretär André Eicher hat dem ZV eine für diesen Herbst geplante Aktion der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) zugunsten der Rentner-/-innen erläutert. Die Aktion mit den Rentner/-innen der VGB - also garaNto, PVB, VPOD Bundespersonal und PV Fedpol - soll die Dringlichkeit der langjährigen Forderung unserer Pensionierten nach einer Teuerungsanpassung unterstreichen.

 

Sozialpartnerschaft vorleben!

Bei dieser Gelegenheit appelliert der ZV erneut an die Sozialpartnerin EZV, dass diese vor ihren Entscheiden mit garaNto echte Verhandlungen führen und den Konsens suchen muss - nicht so wie jüngst bei Höhereinreihungen, Treueprämie und unseren Stellenforderungen für den Betrieb. Reine Voraus-Informationspolitik ist noch lange keine Sozialpartnerschaft.

Die nächste ZV-Sitzung findet am 29./30. Oktober in Bern statt.

 

OZ

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