Ein halbes Prozent mehr für alle

14.12.2012

Reallohnerhöhung 2013 für das Bundespersonal

 

Alle Bundesangestellten erhalten ab 1.1.2013 eine Reallohnerhöhung von 0,5%. Es hätte besser, aber auch schlimmer kommen können, vor allem weil die Teuerung negativ ist.

Das EFD hätte im Budget 2012 einen Handlungsspielraum von 0,6% gehabt. Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf war angesichts der Negativteuerung von -0,5%, jedoch nicht bereit, diesen auszuschöpfen. Auch der prognostizierte Überschuss des Bundes von 1,4 Mrd. Fr. vermochte sie nicht umzustimmen. So blieb die von der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) geforderte Reallohnerhöhung von 1% chancenlos. 

Die EFD-Chefin ist damit der Argumentation der VGB nicht gefolgt, welche insbesondere auf steigenden Krankenkassenprämien und die jährlich um rund 1,4% gestiegene Arbeitsproduktivität verwies.

Die Die EFD-Chefin stellt sich auf den Standpunkt, dass mit der Reallohnerhöhung von +0,5% bei einer Negativteuerung von -0,5% letztlich doch 1% mehr im Portemonnaie sei. Zudem benötige sie so keinen Nachtragskredit vom Parlament, welcher kaum durchzubringen wäre.

Das Ergebnis hat bei der Verhandlungsdelegation nur zu einer mittleren Zufriedenheit geführt. Denn die hervorragenden Leistungen des Bundespersonals werden nur zum Teil abgegolten.

Offen ist immer noch die Forderung der VGB, den Publica-Rentnerinnen und Rentnern endlich eine Einmalzulage von 1‘000 Franken zu gewähren. Die VGB wird dieses Anliegen an der nächsten Gesprächsrunde mit der Chefin des EFD im Frühjahr 2013 wieder zur Sprache bringen.

André Eicher, Zentralsekretär

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