Garanto zuerst und zuvorderst

Ende September und Mitte Oktober hat Garanto gegen Zollschliessungen in Zürich und St. Gallen protestiert. Im Kampf gegen den Abbau von Stellen und Dienstleistungen spannt Garanto auch mit Vertretern aus Wirtschaft, Kantonen und Gemeinden zusammen.

 

Die Zeichen des Unmuts aus Zürich und besonders aus St. Gallen sind eindrücklich. Denn unter den Sparprogrammen des Bundes leidet nicht nur das von Herumschiebereien bedrohte Personal, sondern auch die Wirtschaft – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen – und wegen grösserer Sicherheitslücken bald auch die Bevölkerung.

 

Bereits die erste Protestkundgebung am 29. September 2015 vor der Zollstelle Zürich-Altstetten war eindrücklich: Mehrere Dutzend Kolleginnen und Kollegen haben dort Farbe bekannt und gegen die beschlossene Schliessung der Zollstelle protestiert. Eindrücklich aber auch, weil „Team spirit“ und Solidarität spürbar geworden ist. Den Hauptharst der Protestierenden stellten natürlicherweise die Betroffenen vor Ort. Darüber hinaus haben sich aber auch Kolleginnen und Kollegen aus anderen Garanto-Sektionen des Zollkreises solidarisch mit Ihnen gezeigt: Sie sind in ihrem Kampf nicht alleine. Diese Aktion des Widerstandes von Garanto in Zürich ist bei den Medien auf Resonanz gestossen.

 

Ebenso eindrücklich verlief die zweite Protestkundgebung am 14. Oktober 2015: In St. Gallen protestierten erneut Dutzende von Betroffenen gegen die mögliche Schliessung von St. Gallen, Romanshorn (TG) und Buchs (SG). Sehr gut lief auch da die Unterstützung durch weitere Betroffene, gerade auch aus der Wirtschaft – unter anderem durch die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt – und von Behördenvertretern aus Kantonen und Gemeinden. Diese haben in den regionalen Medien klipp und klar ihre Ablehnung des Abbaus mit geringen Einsparungen bei EZV und Bund, aber hohen Kostenfolgen für die Wirtschaft geäussert.

 

An beiden Aktionen lobten zudem Vertreter/-innen der lokalen Gewerkschaftsbünde den entschlossenen Widerstand von Garanto gegen den generellen Abbau des Service public und haben ihre Unterstützung zugesichert. Der Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) und Ständerat bzw. Ständeratskandidat des Kantons St. Gallen, Paul Rechsteiner, versicherte die Kolleginnen und Kollegen jeweils vor Ort der Solidarität in ihrem Kampf zur Erhaltung der Zollstellen und der Stellen der Zöllnerinnen und Zöllner.

 

So gut sich das alles auch angelassen hat: Der Kampf hat erst begonnen. Aber er geht weiter – am 4. November 2015 mit der nationalen Protestkundgebung und der Übergabe der Petition der Bundespersonalverbände. Deshalb: Alle auf nach Bern!

 

Oscar Zbinden, Informationsbeauftragter Garanto


Siehe auch die Garanto-Medienmitteilungen vom 29.09.2015 und vom 14.10.2015


Zurück zur Übersicht

 


Keine Angst vor der Personalbeurteilung! - Merkblatt Garanto

weiterlesen

Greisenkorps GWK: Ausrüstung / Corps de vieillards: équipement / Corpo di anziani: equipaggiamento

Zukunft-GWK_Cgfr-futur_Futuro-Cgcf_GWK-Rollatoren.jpg