Generell 2 bis 3 Prozent mehr

20.10.2011

Lohnverhandlungen Herbst 2011

In den letzten Jahren legten vor allem die höchsten Gehälter zu, die mittleren und tieferen Einkommen stagnierten. Jetzt ist es höchste Zeit für eine Wende: Die in den Branchen führenden Verbände des SGB fordern deshalb generelle Lohnerhöhungen von 2 bis 3 Prozent, mindestens jedoch 100 Franken und die Teuerung.

 Trotz Frankenstärke: Die meisten Wirtschaftszweige haben volle Auftragsbücher und fahren Gewinne ein. Rund 90% der Schweizer Arbeitnehmenden arbeiten in Branchen, die von der Frankenstärke nicht oder lediglich am Rande betroffen sind. Das Geld für Lohnerhöhungen ist vorhanden.

 Die Arbeitgeber müssen nun endlich ihre Verantwortung gegenüber ihren Angestellten wahrnehmen und für faire Löhne sorgen. Es darf nicht sein, dass weiterhin nur die hohen und höchsten Gehälter vom Wachstum profitieren und für den allergrössten Teil der Angestellten nur Brosamen herausspringen.

Die Forderungen der grossen SGB-Verbände für die laufenden Lohnverhandlungen sehen daher wie folgt aus:

SGB, Stefan Rüegger/Ewald Ackermann (Sept. 2011)

Gewerkschaft

Branche

Forderungen

Unia

Industrie

100 - 150 Franken generell

Diskriminierungsüberprüfungen

Bau und Gewerbe

100 Franken generell plus TA

100 Franken auf Mindestlöhne

Sicherheit

2 - 3% generell

Gastgewerbe

Voller 13. Monatslohn für alle (bereits abgeschlossen)

Detailhandel

100 Franken generell plus TA

Diskriminierungsüberprüfungen

SEV

SBB, ÖV

Entscheid noch nicht gefällt

VPOD

Service Public

2 - 3% generell sowie Bewahrung Stufenanstieg plus TA sowie Forderungen wie Einhaltung Ruhezeiten, Bezahlung Überzeit, genügend qualifiziertes Personal

VGB

Bund

2% + TA

Syndicom

Post

3%

Swisscom

Bereits abgeschlossen: 2,6%

Presse und Druck

Fr. 100.-- + TA (noch prov.)

SBPV

Banken

0,5 bis 1,5% generell + TA, je nach Betriebsergebnis, sowie Teilnahme am Lohngleichheitsdialog.

 

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