Gute Arbeit und Loyalität werden mager honoriert!

04.12.2008

Der Zentralvorstand und die Sektionspräsidenten wollen härter gegenüber dem Sozialpartner - Bund und EZV - auftreten.  Dieser Auffassung ist nicht nur die Führung von garaNto, auch immer mehr Mitglieder teilen diese Haltung. Der Lohnabschluss 2009 zeigt, dass sie richtig liegen.

 

 

Der Lohnabschluss 2009 für das Bundespersonal ist insgesamt ungenügend: Teuerungsausgleich 1,1% für alle, knauserige Reallohnerhöhung von 1,1% für die Lohnklassen (LK) 1 - 23 - dafür Vergoldung des Kaders mit 2,5% (LK 24 - 29) und 5% (LK 30 - 38).  Die Gewerkschaft garaNto forderte an ihrem Kongress am 22. Mai 2008 5% für alle. Hinzu kommt die Verweigerung des Teuerungsausgleichs auf den Publica-Renten. Dies zeigt mit aller Deutlichkeit, dass gute Arbeit und Loyalität in den LK 1 - 23 ungenügend honoriert werden, dass gute Argumente den Finanzminister nicht überzeugen. Ihm ist das Kader wichtig, das Fussvolk ist ohnehin gut bezahlt. Die Forderung nach einer härteren Gangart findet gerade auch an diesem Beispiel seine Berechtigung. Aber nicht nur: Im Sommer dieses Jahres hat der Finanzminister garaNto das sozialpartnerschaftliche Gespräch schlicht verweigert. Er fand es nicht für nötig, mit garaNto über zusätzliche Stellen für das GWK und zivilen Zoll zu sprechen. Auch beim geplanten Abbau beim Kündigungsschutz verschliesst sich Bundesrat Merz stur den berechtigen Argumenten der Bundespersonalverbände.

 

Seit Jahren zwingt der Finanzminister die Gewerkschaften mit Abbauvorlagen in die Defensive. Mit dem ungenügenden Lohnabschluss 2009 sollte dem Zollpersonal klar werden, dass die Sozialpartnerschaft an ihre Grenzen stösst und den Worten jetzt Taten folgen müssen. garaNto ist dazu bereit - allein oder gemeinsam mit anderen Bundespersonalverbänden. An Vorschlägen für gewerkschaftliche Aktionen fehlt es nicht - immer öfter gehen beim Zentralsekretariat entsprechende Anregungen ein.

 

André Eicher, Zentralsekretär garaNto

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