Movendo-Kurse werden immer beliebter

16.06.2011

9. Delegiertenversammlung (DV) von Movendo

 

Movendo-Kurse werden immer beliebter

 

Am 25. Mai 2011 hat bereits die neunte jährliche DV des gewerkschaftlichen Bildungsinstituts Movendo stattgefunden. Institutsleiterin Susanna Leutenegger und Movendo-Präsident Andreas Rieger (Unia) durften erneut auf ein operativ erfolgreiches Jahr zurückblicken.

 

So ist u.a. das Kursangebot 2010 weiter gestiegen: auf 232 durchgeführte Kurse und 479 Kurstage. Die Anzahl der Teilnehmer-Tage hat die neue Höchstmarke von 6649 erreicht. Die Rechnung 2010 ist von den Delegierten mitsamt Defizit einstimmig angenommen und den Verwaltungsorganen Entlastung erteilt worden. Das Budget 2011 sieht nochmals ein Defizit vor. Möglich bleibt aber, dass die Rechnung besser ausfällt als das Budget – wie auch schon. Da die Kapitalreserven ausreichend sind, muss vorderhand weder bei den Einnahmen noch bei den Ausgaben Wesentliches geändert werden. Im operativen Kerngeschaft – den Kursen – hat Movendo auch 2010 keine Verluste gemacht. 

 

  

Mitgliederbeitrag unverändert

Der Mitgliederbeitrag von jährlich Fr. 3.— für Aktive und Fr. 2.— für die restlichen Gewerkschaftsmitglieder bleibt unverändert. Diesen Beitrag bezahlen die fünf Trägerverbände als Sockelbeitrag. Hinzu kommt ein je nach Verband variables Volumen, welches grundsätzlich jährlich angepasst wird.

 

 

Movendo-Vorstand

Der bisherige Movendo-Vorstand wurde einstimmig bestätigt: Andreas Rieger (Unia), Präsident; Giorgio Pardini (Syndicom), Vizepräsident; Judith Bucher (VPOD), Hans Kern (Syndicom); Manuel Avallone (SEV); Urs Tanner (Unia), Fabienne Kühn (Unia), Urs Zeder (Gewerkschaftsschule Schweiz/GSS). Die Nachfolge des altershalber ausscheidenden SGB-Vertreters ohne Stimmrecht, Peter Sigerist, wird vom SGB noch bestimmt. Als Vertreter von garaNto war der Informationsbeauftragte Oscar Zbinden an dieser DV im Zentralsekretariat des SEV in Bern präsent.


Mehrwert für Gewerkschaften und deren Mitglieder

Interview mit Susanna Leutenegger, Leiterin von Movendo

 

Es gibt ja unzählige Bildungsangebote und Kurse. Was bietet Movendo, was andere nicht auch tun?

Susanna Leutenegger: Movendo unterscheidet sich v.a. durch das gewerkschaftspolitische Profil. Zudem bietet Movendo einen Lehrgang mit dem Eidg. Fachausweis „Fachfrau/Fachmann für Management in gewerkschaftlichen Organisationen“ an. Diese berufsbegleitende Weiterbildung mit über 70 Kurstagen bieten wir als einzige an.

Ein weiteres Plus: Die Mitglieder unserer Trägerorganisationen können sich bei Movendo kostenlos weiterbilden. Ihre Gewerkschaft übernimmt die Gesamtkosten für grundsätzlich einen Kurs pro Jahr. Zudem können sich Mitglieder von Personalvertretungen und Stiftungsräten bei Movendo aus- und weiterbilden. Gewerkschaftsübergreifend kann sich dieses Zielpublikum so auf seine anspruchsvollen Aufgaben vorbereiten, sich unter seinesgleichen austauschen und dadurch in Personal- und Vorsorgekommissionen kompetenter auftreten.

 

Seit 2010 hat Movendo das EduQua-Zertifikat. Was bedeutet das?

EduQua ist die offizielle Marke des Schweizerischen Dachverbandes der Weiterbildung/SVEB. EduQua definiert Kriterien, die für die Qualität einer Bildungsinstitution entscheidend sind. Die meisten grossen Bildungsanbieter sind EduQua-zertifiziert, z.B.  Migros-Klubschule, AKAD, Volkshochschule. Wir haben letztes Jahr Qualität und Professionalität unserer Arbeit dokumentiert und der Zertifizierungsstelle SQS (Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme) eingereicht. Die EduQua-Zertifizierung bedeutet für die Teilnehmenden, die Trägerorganisationen sowie die Arbeitgeber(verbände), dass Movendo professionell arbeitet und sich mit andern messen kann.

 

Movendo wird 2011 zehn Jahre alt. Was hat sich seit 2001 verändert? Und wie siehst du die nähere Zukunft.

2001 wurde Movendo als Folgeorganisation der SABZ (Schweizerische Arbeiterbildungszentrale) unter teilweise heftiger Kritik als Bildungsinstitut der SGB-Gewerkschaften gegründet. Ich habe die Movendo-Leitung im September 2002 übernommen. Die kritischen Stimmen hielten damals noch an. Auch heute wird Movendo zu Recht kritisch geprüft, die Existenz wird jedoch nicht mehr grundsätzlich in Frage gestellt. Seit der Gründung hat sich Movendo in den fünf Trägerorganisationen verankert, professionalisiert und ist stark gewachsen, wie untestehende Kennzahlen zeigen.

In näherer Zukunft möchten wir das Angebot und unsere Professionalität halten sowie weitere Trägerorganisationen gewinnen.

Interview: Oscar Zbinden

 

 

2003

2010

Differenz in %

Anzahl durchgeführte Kurse

158

232

+46%

Anzahl durchgeführte Kurstage

294

479

+62%

Anzahl Teilnehmertage

4188

6649

+ 58%

 


Movendo, das Bildungsinstitut der SGB-Gewerkschaften

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Movendo ist das Bildungsinstitut der SGB-Gewerkschaften und hat zum Ziel, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in ihren Rechten und Pflichten zu unterstützen.

Movendo bietet Weiterbildungen deutsch und französisch – teilweise auch italienisch – zu Themen rund um die Arbeitswelt an. Es werden Kenntnisse in Politik, Wirtschaft, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht, Kommunikation, Zusammenarbeit und Lebensgestaltung sowie Arbeitsinstrumente vermittelt und vertieft.

Knapp 200 gewerkschaftsinterne und externen Referentinnen und Referenten führen in Zusammenarbeit mit Movendo die Weiterbildungen durch.

Das Weiterbildungsangebot ist offen für alle Interessierten. Einschränkungen sind den Ausschreibungen zu entnehmen. Für die Mitglieder der SGB-Gewerkschaften (garaNto, Syndicom, SEV, Unia und VPOD) werden die Kurs- und Verpflegungskosten von einer Weiterbildung pro Jahr von der entsprechenden Gewerkschaft getragen. Die Abklärung der Kostenübernahme sowie die gesamten administrativen Prozesse werden durch Movendo sichergestellt.

www.movendo.ch


 

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