Pensionierte: Mangelnde Wertschätzung durch die EZV

26.03.2010

Zweites nationales Treffen der Pensionierten-Obmänner von garaNto

 

Am 18. Februar 2010 haben sich in Bern zum zweiten Mal die Pensionierten-Obmänner der garaNto-Sektionen und der garaNto-Delegierte der SGB-Rentnerkommission zur ihrer jährlichen Tagung getroffen.

 

Alle Vertreter der Pensioniertengruppen aus der Deutschschweiz und dem Tessin waren zugegen, also: Sepp Breitenmoser, Sektion rheiN; René Hüppi, Sekt. ZH; Matthias Rahm, Sekt. SH; Johann Ulrich Roffler, Sekt. Nordwestschweiz; Josef Schöbi, Sekt. BE; Peter Rüedi, Sekt. Innerschweiz; Ivano Genini, Sekt. TI; Josef Lehmann, garaNto-Delegierter in der SGB-Rentnerkommission. Der Vertreter der Sekt. Romandie, Jean Studer, musste sich entschuldigen lassen.

Wie schon am ersten nationalen Treffen vor einem Jahr gab es unter der Leitung von Zentralpräsident Rolf Uster, Zentralsekretär André Eicher und Vizepräsident Ernst Wüthrich einen regen Informationsaustausch und angeregte Diskussionen über die Renten- und Sozialpolitik, diesmal auch über das geplante Konsolidierungsprogramm – oder besser gesagt: Sparprogramm – bei Bund und EZV und nicht zuletzt über die Aktivitäten von garaNto selbst.

 

Grössere Wertschätzung: „Mehr Respekt!“

Unsere Pensioniertenvertreter bemängelten dieses Mal u.a., dass die EZV keine einheitliche, klare Regelung für Veranstaltungen mit ihren Pensionierten anwendet. Dabei ginge es unseren Pensionierten im Wesentlichen um ein Zeichen der Wertschätzung von teilweise langjährigen EZV-Angestellten, von denen viele nach der Pensionierung völlig von der EZV ausgeschlossen werden. Also auch hier: „Mehr Respekt!“ – wie das Motto des garaNto-Kongresses 2010 lautet. Sehr geschätzt würde, wenn die Dienststellen ihre Pensionierten wenigstens einmal im Jahr zu einem Anlass begrüssen würden. In einzelnen Gegenden gibt es das, andere wiederum kennen nichts dergleichen. Einhelliger Tenor der Pensionierten-Obmänner „Eine kleine derartige Geste würde Wunder bewirken.“ Dieses Anliegen soll deshalb in einen Antrag der Pensioniertengruppe rheiN via ihre Sektion an den diesjährigen Kongress münden.

 

Unterstützung von garaNto-Aktionen

Zentralsekretär André Eicher orientierte die Anwesenden über den Aktionsplan 2010 und zeigte sich erfreut, dass garaNto auch dabei auf spürbare Unterstützung durch die Pensionierten zählen darf.

 

WoKa aus erster Hand

Am Nachmittag stellte Sandra Fortiguerra von der Oberzolldirektion dann die Wolhlfahrtskasse (WoKa) des Zollpersonals vor: eine nach wie vor wichtige und soziale Auffangeinrichtung für das Bundespersonal – für Aktive ebenso wie für Pensionierte.

 

Gesteigerte Effizienz

Sepp Breitenmoser, Pensioniertenobmann der Sektion rheiN, welcher massgeblich zum ersten nationalen Treffen im Februar 2009 beigetragen hat, zeigt sich zufrieden über das erste Jahr, in welchem die Pensionierten auch national besser in der Gesamtorganisation eingebunden worden sind: „Das nun regelmässige nationale Treffen, aber auch die Vernetzung untereinander sind effizienter als das, was wir in der ehemaligen Pensioniertenvereinigung praktiziert haben.“

Durch das jährliche nationale Treffen der Pensionierten-Obmänner, die eigene Pensionierten-Rubrik auf der Homepage (www.garanto.ch => Pensionierte) und vermehrte Einbindung in die Aktivitäten trägt garaNto den Interessen der pensionierten Mitglieder im Verband seit über einem Jahr besser Rechnung. Das dritte nationale Pensioniertenobmänner-Treffen wird Anfang 2011 stattfinden.

OZ

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