Vorruhestand GWK

14.04.2012

Resolution der Sektion Romandie

An den Zentralsekretär, den Zentralpräsidenten und die ZV-Mitglieder

An unserer Generalversammlung vom 8 März 2012 in Satigny (GE) ist die folgende Resolution von den anwesenden Mitgliedern einstimmig verabschiedet worden: „Ablehnung von Verhandlungen über die Anhebung des Rücktrittsalters im Grenzwachtkorps“.

Unseren Mitgliedern ist bewusst, dass eine angemessene Finanzierung zur Gewährleistung des Rücktrittsalters 58 gefunden werden muss. Eine Lösung könnte sein, dass die Mitarbeiter selbst einen Teil des Vorruhestandes über eine zusätzliche Versicherung finanzieren würden.

Wir weisen zudem darauf hin, dass es schon jetzt sehr schwer ist, wieder einen Posten für einen Kollegen aus der Grenzwache zu finden, welcher beispielsweise gesundheitliche Probleme hat. Die Erhöhung des Rücktrittsalters würde nebst der vorhersehbaren Verschärfung gesundheitlicher Probleme und der schieren Unmöglichkeit, den Grenzwächter anderswo einzusetzen, den Beruf noch weniger attraktiv machen und zu einem grossen Motivationsverlust in den Reihen des GWK führen.

Für diesen Kampf müssen wir unbedingt gewichtige Verbündete finden, um mit diesen in die Verhandlungen einzusteigen (z.B. Militär, Bundespolizei), so wie vor fast 20 Jahren, als unsere Vorgänger die Bedingungen des Vorruhestandes errungen haben. Die Sektion Romandie ist bereit, für ihre Mitglieder zu kämpfen – wenn nötig, auch allein, falls der ZV inhaltlich nicht auf diese Resolution eingeht.

Wir danken für die Aufmerksamkeit und grüssen herzlich

Sabine Albuez-Berger, Präsidentin der Sektion Romandie (13.03.2012)


An den Generalversammlungen der Sektion Tessin vom 2. März und besonders der Sektion Romandie vom 8. März 2012 zeigten unsere Mitglieder grossen Widerwillen gegen die bei allen Bundespersonalverbänden grundsätzlich vorhandene Bereitschaft, auch über eine mögliche Anhebung des Rücktrittsalters zu verhandeln.

Von diesem auch in anderen Sektionen festgestellten Unmut der Basis hat der ZV an seiner Sitzung vom 15./16.03.2012 Kenntnis genommen und hat grosses Verständnis für das Anliegen unserer Basis. Dennoch muss und wird garaNto in Gespräche und Verhandlungen treten und dabei selbstverständlich weiterhin für das Alter 58 kämpfen, gemeinsam mit der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal und  weiteren Verbündeten. Die allerwichtigsten Verbündeten im beginnenden harten Kampf werden aber unsere Mitglieder sein.


 

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