Wir wollen eure Krise nicht bezahlen!

19.08.2009

Gesamtschweizerische Demonstration: Samstag, 19. September 2009, 13.30 Uhr, Schützenmatte, Bern

 

Arbeit und Renten sichern

Die Wirtschaftskrise ist die Folge grenzenloser Profitgier, von neoliberalen Ökonomen gepredigt, von rücksichtslosen Managern durchgesetzt und von gläubigen bürgerlichen Politikern blind als Allheilmittel benutzt: So haben sie alle Regeln beseitigt, privatisiert und liberalisiert, Managerlöhne und Dividendengewinne  hochgetrieben. Und jetzt haben wir den Schlamassel: Die entfesselten Finanzmärkte haben die ganze Wirtschaft in die Krise gerissen.

Die unverschämte Abzockerei hat vernichtet, was die Arbeitnehmenden hart erarbeitet haben. Milliarden-Werte haben sich in Luft aufgelöst. Die Krise frisst täglich mehr Arbeitsplätze weg. Als Bürgerinnen und Bürger sind wir betrogen worden. Als Angestellte und  Arbeiter wollen wir die Folgen der Krise nicht auch noch bezahlen. Deshalb gehen wir auf die Strasse. Gemeinsam sind wir stark!

Wir wollen jetzt mehr soziale Sicherheit und kein höheres AHV-Alter für Frauen

Die Parlaments-Mehrheit will die Renten bei der AHV und den Pensionskassen senken und das AHV-Alter für Frauen erhöhen. Während die Bundeskasse und die Nationalbank über Nacht für die Fehlspekulationen der UBS 68 Milliarden locker machten, sollen die Pensionskassen nach dem Willen des Bundesrates Lohnabzüge erhöhen und Renten senken, um die Börsenverluste auszugleichen. Und ausgerechnet jetzt, wenn Zehntausende, Schweizerinnen und Ausländer arbeitslos werden, will der Bundesrat die Arbeitslosenversicherung abbauen.

Wir fordern:

  • Kein höheres AHV-Alter - mehr und länger Arbeitslosengeld - jährlich angepasste AHV-Renten!
  • Nicht Rentner, Frauen und Arbeitslose sollen jetzt bezahlen
  • Arbeitsplätze sichern! Endlich ein Konjunkturprogramm für den ökologischen Umbau.

Der Bundesrat tut nichts. Wir wollen ein Konjunkturprogramm, das diesen Namen verdient: Massive Investitionen in den öffentlichen Verkehr, den ökologischen Umbau der Wirtschaft, mehr Bildung, Service public und soziale Infrastrukturen wie Kinderkrippen. Wir wollen Kurzarbeit anstatt Entlassungen, eine Politik für mehr Lehrstellen und gegen die katastrophale Jugendarbeitslosigkeit.

Die Untätigkeit des Bundesrats verstärkt die Krise

  • Es braucht ein Milliardenprogramm für unsere Arbeitsplätze
  • Kaufkraft sichern, Löhne erhöhen
  • Steigende Krankenkassenprämien auffangen.

Die Krankenkassenprämien steigen um 3 Milliarden. Wer zum Arzt muss, soll neu Fr. 30.-- Praxisgebühr blechen. So wird den Leuten die Kaufkraft geklaut. Deshalb muss die Prämienverbilligung im  gleichen Mass steigen. Und Lohnerhöhungen sind nötiger denn je.

Wer jetzt die Kaufkraft senkt, verlängert die Krise in unverantwortlicher Weise

Jetzt müssen alle zusammenstehen, Jung und Alt, Schweizer und  Eingewanderte, Männer und Frauen. Nicht die normal verdienenden Leute sollen diese Abzockerkrise bezahlen. Dafür demonstrieren wir gemeinsam!

www.sgb.ch


19. September: Alle an die Demo nach Bern!

garaNto hofft, dass sich viele Mitglieder an der grossen Demo am Samstag, 19. September 2009, um 13.30 Uhr, in Bern zeigen und unsere Fahne hochhalten. Bitte setzt euch jetzt mit eurer Sektion in Verbindung bezüglich Besammlung, Reisemöglichkeiten (Extrazüge und -busse) und Treffpunkt in Bern.


Zurück zur Übersicht

 

Rollator-Grenzwaechter_.jpg

A.o. Versammlung der Grenzwächter/-innen: DI 5. Sept. 2017, 11 - 14 Uhr, Olten

Olten, Kulturzentrum Schützi: Gegen die Erhöhung des Pensionsalters auf 65! Diskussion über Massnahmen und Aktionen gegen den Entscheid des Bundesrats. Bitte anmelden unter v9bR2dD-2N7N3tHL0JHc1w@nospam bis 16.08.2017.

Kulturzentrum Schützi, Olten
Kulturzentrum Schützi, Olten

Keine Angst vor der Personalbeurteilung! - Merkblatt Garanto

weiterlesen