Will das Bundesparlament die Sozialpartnerschaft wirklich begraben?
Die Gewerkschaften des Bundespersonals hatten in einem von Frau Keller-Sutter selbst als konstruktiv bezeichneten Verfahren mit dem Bundesrat für 2026 eine Lohnerhöhung von 0,5 % als Ausgleich für die Teuerung ausgehandelt.
Man verlangte nicht das Unmögliche. Das Ergebnis? Der Ständerat gewährte... 0 %. Heute hat der Nationalrat mit einer Mehrheit von 121 zu 66 Stimmen bei 5 Enthaltungen nur eine Erhöhung von 0,1 % bewilligt. Was steht auf dem Spiel? Etwas weniger als 34 Millionen von insgesamt 90 Milliarden.
Es handelt sich unter anderem (denken wir an die Mitarbeitenden des BAZG) um loyale Angestellte, von denen einige, obwohl sie unter den schwierigen Unsicherheiten einer ebenso schwierigen Umstrukturierung des BAZG leiden, Tag und Nacht an unseren Grenzen ihr Leben riskieren. Für die Sicherheit der Bürger dieses Landes... und ihrer gewählten Vertreter. Aber auch (was im Bundeshaus offenbar vergessen wird), um Zölle in Höhe von 23 Milliarden einzunehmen. Es geht auch um diejenigen, die sich im Hinblick auf den G7-Gipfel in Évian im Juni 2026 darauf vorbereiten, auf ihren Urlaub zu verzichten.
Ist das Bundesparlament wirklich bereit, die sogenannte Sozialpartnerschaft zu begraben, einen Begriff, der heute bedeutungslos geworden zu sein scheint? Ist es sich der Folgen der bisher für 2026 getroffenen Entscheidungen bewusst?
Werden sich nun im Ständerat Abgeordnete finden, die eine Rückkehr zu dem verlangen, was ausgehandelt und vom Bundesrat unterstützt wurde?
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BAZG, greift zu euren Telefonen. Jetzt. Ruft alle Ständeräte und Nationalräte an, die ihr kennt. Erklärt ihnen die Realitäten eurer Arbeit. Und sprecht mit ihnen über die nächsten Wahlen...
Sendet diese Nachricht auch an eure Kolleginnen und Kollegen, die noch nicht Mitglied bei Garanto sind, um sie zu motivieren, unserer Gewerkschaft beizutreten: Gemeinsam stärken wir unsere kollektive Macht und sind gegenüber der Politik noch stärker.
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